Respekt und Neugier 2022

Das „Respekt und Neugier“ Festival  wird es in der bekannten Form 2022 nicht geben. Uns ist es nicht gelungen, eine ausreichende Finanzierung zu organisieren.

Damit Ihr nicht leer ausgeht, werden wir Euch einen Konzertabend der besonderen Art kredenzen. Am 13.7. 2022 ab 19 Uhr geht’s los, kommt ins ORWOhaus nach Marzahn und genießt einen Tag voller Live-Musik und mit einem begleitenden Workshop for free! Fast 50 Musiker:innen spielen für Euch!

In unserem Selbstbild heißt es: „Wir sind uns bewusst, dass jeder Mensch wertvoll ist und die Chance haben muss, sich unabhängig von seiner ethnischen, sozialen und kulturellen Herkunft selbst zu verwirklichen. Deshalb begegnen wir jedem Menschen mit Respekt und Neugier.“

Datum: 13.7.22

Einlass: 19:00 Uhr

Beginn Workshop: 19:00

Beginn Konzert: 20:30

Ort: ORWOhaus–Halle, Frank-Zappa-Straße 19, 12681 Berlin

Workshop von Queer@School: Eine queere Tour durch Geschlecht und Sexualität

Für viele von uns ist unser Geschlecht und unsere Sexualität gar kein großes Thema. Uns fällt manchmal gar nicht auf, wie sehr diese beiden Sachen bestimmen wie wir uns in der Welt bewegen. Selbst bei kleinen Dingen, wie der Wahl eines Rasierers müssen wir uns zwischen blau und pink entscheiden. Obwohl wir alle eine geschlechtsneutrale Toilette zuhause haben, werden diese in der Öffentlichkeit meistens zwischen Männern und Frauen getrennt. Wie diese Trennung zwischen männlich und weiblich funktioniert und wer dabei alles übersehen wird, und was eigentlich Worte wie Geschlechtsidentität oder LGBTQIA+ bedeuten, wollen wir mit euch in diesem Workshop besprechen.

Queeren Menschen fällt oft viel eher auf, welche Ansprüche in unserer Gesellschaft mit Geschlecht und Sexualität verbunden werden. Mit verschiedenen spannenden Methoden bieten wir euch unsere queeren Perspektiven dazu an. Wir wollen gemeinsam verstehen, wie Diskriminierung funktioniert, und was wir gegen Diskriminierung wie Homo- und Trans*phobie tun können.
Gemeinsam können wir eine Gesellschaft gestalten, in der alle lieben und leben können wie sie wollen!

Music for Human Rights

Das ist Fusion-Musik serviert von internationalen Bands. Rap trifft auf Brass, Soul auf Balkan und Rock mischt sich mit Folk.

Das kommt dabei heraus, wenn mehr als 30 Musiker:innen aus 6 Ländern zusammenkommen und ihre Gedanken zu Menschenrechten vertonen. Und das für nur einen einzigen Auftritt. Im Fokus stehen diesmal die Rechte der LGBTQIA+ Communities.

Alles weitere auf https://musicforhumanrights.eu/

Das Projekt Music For Human Rights wird vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union – EU mitfinanziert.

Die Europäische Kommission ist nicht für die hochgeladenen Inhalte verantwortlich. Diese Inhalte geben nur die Meinung des Autors wieder.

Daiana Lou (Italien / Deutschland)

Daiana und Luca sind Daiana Lou, ein Multi-Instrumentalisten-Rock-Duo, das 2014 geboren wurde. Sie nennen sich selbst gerne „Buskers“ und haben dank der Straßenkunst gelernt, frei und glücklich zu sein.

Der italienischen Öffentlichkeit wurden sie durch ihre Teilnahme/Selbstausscheidung bei X-Factor im Jahr 2016 bekannt und wurden zu einem Symbol für Rebellion und Nonkonformität.

Seit 2015 leben sie in Berlin. Sie gehören zu den aktivsten unabhängigen Künstlern in der deutschen Hauptstadt. Die deutsche Presse nennt sie: „zwei Persönlichkeiten, die Kreativität und die Kraft haben, einen Ort zu verändern und ihm eine Identität zu geben, die er vorher nicht hatte.“

Die Jahre des intensiven „Busking“ in ganz Europa haben es dem Duo ermöglicht, sich mit neuen Klängen anzustecken. Im Januar 2021 beginnt die Produktion des dritten Albums zusammen mit Cesare Mac Petricich (Negrita), der das Augenmerk auf den Sound gerichtet hat, der die klangliche Grobheit der Straßenmusik mit dem Eklektizismus des Berliner Lebensrhythmus mischt.

Der alternative Rocksound ist eine introspektive Reise, die mit dem Flüstern introspektiver Melodien beginnt, dir mit verzerrten Riffs in den Magen schlägt und dich mit elektronischen Nuancen und Rhythmen in die Berliner Clubs wirft.

Ulitka

Ulitka ist eine berliner Alternative-Rock-Band, dessen Musik Genres wie Rock, Grunge, Numetal und Ethno in einem Schmelzofen zur explosiven Mischung verbindet. Die rohen Bestandteile des Rezeptes lieferten Bands wie SOAD, NIN, Nirwana.

Der Weg des Bandgründers Nikita begann in der ukrainischen Stadt Donezk und führte ihn 2015 nach Magdeburg, wo er den ersten künstlerischen Mitstreiter Vova kennenlernte. Im musikalischen Geiste vereint beschritten die kreativen Köpfe den steilen Pfad zur ersten Platte und zauberten 2020 das erste Album „Where the Whales sleep“ herbei.

Die Komposition befassten sich mit Kriegen und Revolutionen und erzählen von utopischen, bodenlosen Schattenseiten der menschlichen Natur sowie dem andauernden Kampf mit ihr.

Nach dem Umzug nach Berlin war es an der Zeit die Hauptstadt zu erobern. Die Besetzung der Band fand eine Erweiterung durch Mark, der die tiefen Frequenzen am Bass besetzte und Nemanja, der dem musikalischen Feuerwerk die unverzichtbare rhythmische Basis am Schlagzeug verleite.

Eine unvergessliche Energie bei Live-Shows begeisterte sowohl das Publikum als auch die Bandmitglieder. Die Synergie, die zwischen Musikern und Fans entstand, inspiriert die Jungs zu neuen Höhen und Fortschritten in der Musik bis hin zu der Veredelung ihrer Shows, die jeden Zuschauer auf eine emotionale Achterbahn mitreißen wird in die Tiefen des Reiches, Wo die Wale lauern.

Swag

Swag, sein Name, sein Leben. Die Bühne, seine Leinwand, seine Lyrics, sein Kunstwerk. Seine Sportart das Surfen. Der Flow, sein Surfbrett, der Beat seine Welle. Rap ist mehr als eine Leidenschaft, Texte entstehen durch Gefühle und Emotionen. Seine Songs eine Mischung zwischen Classic Gangster, Rap und politischen Missständen. Die Hip-Hop-Kultur sein zuhause, wo er sein kann, wer er ist, wo man nicht auf aussehen, Geschlecht, Hautfarbe oder sonst welche Unterschiede achtet.

Vor 7 Jahren hat es im Jugendklub Anna Landsberger angefangen. Dort hat er gelernt, die Musik, die er Jahre lange gehört hat, selbst zu praktizieren. Er hat da bei einer wöchentlichen Veranstaltung Anna Rap am Freitag das erste Mal seine eigenen Texte geschrieben und vor anderen vorgeführt. Weiter ging es mit einem Rap Projekt, was eine Woche ging. Wo er lernte, besser seine Texte zu schreiben und sein Flow zu steigern. Durch Ofer und Hank von Büro 21 kam er in ein Musik Camp, wo er lernte, mit anderen Jugendlichen Songs zu kreieren und am Ende der Woche ein Konzert für die Eltern zu Performen. Der nächste Schritt war das Mellow Projekt, da war seine Aufgabe, mit unterschiedlichen Menschen aus anderen Ländern ein Song zu erstellen. Dies hat ihm Schluss endlich zu Musik for Human Rights gebracht, er lernte dabei, Musik für Menschen zu machen und auf den verschiedenen Musikrichtungen zu rappen.


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